Du weißt noch nicht, was du nach der Schule machen willst?
Ausbildung, Studium, FSJ oder Praktikum: So findest du den Weg, der zu dir passt
Die Schule ist bald vorbei – und plötzlich wollen alle wissen, wie es danach weitergeht. Möchtest du eine Ausbildung machen, studieren, ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren oder erst einmal praktische Erfahrungen sammeln?
Vielleicht hast du bereits eine grobe Idee. Vielleicht weißt du nur, dass du gerne mit Menschen arbeiten möchtest. Oder du hast noch überhaupt keinen Plan.
Damit bist du nicht allein.
Du musst heute noch nicht wissen, welchen Beruf du in zehn Jahren ausüben möchtest. Viel wichtiger ist, dass du deine Interessen, deine Stärken und die verschiedenen Möglichkeiten nach der Schule kennenlernst. Dein nächster Schritt muss nicht perfekt sein. Er sollte dir dabei helfen, mehr über dich und mögliche berufliche Wege zu erfahren.
Vielleicht interessierst du dich für Sport, Fitness und Gesundheit. Vielleicht möchtest du Menschen helfen, dich persönlich weiterentwickeln und in einem abwechslungsreichen Team arbeiten. Dann könnte eine Ausbildung oder ein duales Studium im MAP interessant für dich sein.
Auf unserer Recruitingseite findest du alle Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im MAP.
Welche Möglichkeiten hast du nach der Schule?
Welcher Weg nach der Schule infrage kommt, hängt nicht nur von deinem Schulabschluss ab. Ebenso wichtig sind deine Interessen, deine Art zu lernen und die Frage, wie schnell du in die Praxis starten möchtest.
Zu den beliebtesten Möglichkeiten gehören:
- Ausbildung
- Duales Studium
- Klassisches Studium
- Praktikum
- Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
- Bundesfreiwilligendienst (BFD)
- Au-pair
- Work and Travel
- Weitere Orientierungsangebote
Keiner dieser Wege ist grundsätzlich besser als ein anderer. Entscheidend ist, welcher Weg im Moment zu dir passt.
Du musst noch keinen perfekten Karriereplan haben
Die Entscheidung nach der Schule kann sich sehr groß anfühlen. Schließlich wirkt es so, als müsstest du jetzt den einen richtigen Beruf für dein gesamtes Leben auswählen.
Doch die erste Ausbildung oder das erste Studium ist vor allem ein Einstieg.
Du wirst neue Menschen kennenlernen, Fähigkeiten entwickeln und herausfinden, welche Aufgaben dir liegen. Vielleicht entdeckst du während einer Ausbildung ein Interesse für Marketing, Organisation, Training oder Gesundheitsmanagement. Vielleicht stellst du fest, dass ein ganz anderer Bereich besser zu dir passt.
Deshalb ist diese Frage oft hilfreicher als die Suche nach dem perfekten Traumberuf:
Welcher nächste Schritt hilft mir dabei, mich weiterzuentwickeln und mehr über meine Stärken zu erfahren?
Berufliche Orientierung bedeutet nicht, sofort alle Antworten zu kennen. Sie bedeutet, aktiv Informationen und Erfahrungen zu sammeln.
Beginne bei der Berufswahl nicht mit einem Beruf – beginne mit dir
Es gibt sehr viele Berufe, Ausbildungswege und Studiengänge. Wer noch unsicher ist, kann von dieser Auswahl schnell überfordert sein.
Beginne deshalb nicht mit einer langen Liste von Berufsbezeichnungen. Überlege zuerst, was dir wichtig ist.
Fragen für deine Berufsorientierung
- Arbeitest du gerne mit Menschen?
- Interessierst du dich für Sport, Fitness oder Gesundheit?
- Erklärst und organisierst du gerne?
- Möchtest du praktisch arbeiten?
- Lernst du lieber durch Ausprobieren oder durch theoretische Inhalte?
- Interessierst du dich für Social Media und Marketing?
- Möchtest du Verantwortung übernehmen?
- Ist dir ein gutes Team wichtig?
- Soll deine Arbeit anderen Menschen helfen?
- Möchtest du früh eigenes Geld verdienen?
- Kannst du dir vorstellen, später zu studieren?
Du musst nicht jede Frage sofort beantworten können. Oft entsteht Klarheit erst, wenn du unterschiedliche Tätigkeiten ausprobierst.
Ausbildung: praktisch lernen und direkt im Betrieb starten
Eine Ausbildung kann gut zu dir passen, wenn du praktisch arbeiten und gleichzeitig einen anerkannten Berufsabschluss erwerben möchtest.
Bei einer dualen Ausbildung lernst du an zwei Orten:
- im Ausbildungsbetrieb,
- und in der Berufsschule.
Im Betrieb sammelst du praktische Erfahrungen. In der Berufsschule lernst du die fachlichen und theoretischen Grundlagen.
Ein großer Vorteil: Du bist von Anfang an Teil eines Unternehmens, arbeitest mit Kolleginnen und Kollegen zusammen und erhältst normalerweise eine Ausbildungsvergütung.
Eine Ausbildung kann besonders interessant sein, wenn du:
- möglichst schnell praktisch starten möchtest,
- durch eigenes Ausprobieren gut lernst,
- früh Verantwortung übernehmen möchtest,
- und einen festen Ausbildungsplatz mit klarer Struktur suchst.
Duales Studium: arbeiten und gleichzeitig studieren
Du möchtest Praxis und Hochschule miteinander verbinden? Dann kannst du dual studieren.
Bei einem dualen Studium arbeitest du in einem Unternehmen und absolvierst gleichzeitig ein Hochschulstudium. Dadurch kannst du das theoretische Wissen direkt in der Praxis anwenden.
Ein duales Studium kann zu dir passen, wenn du:
- einen passenden Schulabschluss für ein Hochschulstudium hast,
- praktische Erfahrungen sammeln möchtest,
- dich gut organisieren kannst,
- und bereit bist, Arbeit, Studium und Prüfungsphasen miteinander zu verbinden.
Duale Studiengänge gibt es beispielsweise in den Bereichen Fitnessökonomie und Gesundheitsmanagement.
Dieser Weg ist anspruchsvoll, bietet aber auch viele Entwicklungsmöglichkeiten. Du sammelst schon während des Studiums Berufserfahrung und lernst die Abläufe eines Unternehmens kennen.
Klassisches Studium: wissenschaftlich lernen und neue Themen entdecken
Vielleicht möchtest du nach der Schule an einer Universität oder Hochschule studieren.
Ein klassisches Studium bietet dir die Möglichkeit, dich intensiv mit einem bestimmten Fachgebiet zu beschäftigen. Je nach Studiengang kannst du eigene Schwerpunkte setzen und später in unterschiedlichen Bereichen arbeiten.
Studieren kann sinnvoll sein, wenn du:
- gerne theoretisch und wissenschaftlich lernst,
- dich selbstständig organisieren kannst,
- und dich über einen längeren Zeitraum intensiv mit einem Thema beschäftigen möchtest.
Allerdings solltest du nicht nur nach dem Namen des Studiengangs entscheiden. Informiere dich genau über die Inhalte, Voraussetzungen und späteren Berufsmöglichkeiten.
Praktikum: herausfinden, wie der Arbeitsalltag wirklich aussieht
Ein Praktikum ist eine der besten Möglichkeiten, einen Beruf oder ein Unternehmen kennenzulernen.
Du kannst dabei erfahren:
- welche Aufgaben tatsächlich zum Beruf gehören,
- wie das Team miteinander arbeitet,
- wie der Tagesablauf aussieht,
- welche Fähigkeiten gebraucht werden,
- und ob du dich in diesem Umfeld wohlfühlst.
Ein Praktikum hilft dir, deine Berufswahl realistischer zu treffen. Es zeigt dir nicht nur, was dir gefällt, sondern manchmal auch, was du später nicht machen möchtest.
Genau das ist ebenfalls wertvolle Berufsorientierung.
Auch ein kurzer Praxistag oder ein persönliches Kennenlernen kann dir mehr Klarheit geben als viele Stunden Recherche im Internet.
Freiwilliges soziales Jahr: Menschen helfen und Erfahrungen sammeln
Ein freiwilliges soziales Jahr, kurz FSJ, kann eine gute Möglichkeit sein, wenn du nach der Schule noch Orientierung suchst und gleichzeitig etwas Sinnvolles tun möchtest.
Während eines FSJ arbeitest du beispielsweise in einer sozialen, pflegerischen, pädagogischen oder gemeinnützigen Einrichtung.
Du kannst dabei:
- Menschen helfen,
- Verantwortung übernehmen,
- neue Arbeitsbereiche kennenlernen,
- persönliche Erfahrungen sammeln,
- und deine sozialen Fähigkeiten weiterentwickeln.
Ein FSJ kann dir auch zeigen, ob ein Beruf im sozialen oder gesundheitlichen Bereich zu dir passt.
Bundesfreiwilligendienst: Engagement und Orientierung verbinden
Der Bundesfreiwilligendienst ist eine weitere Möglichkeit, sich nach der Schule zu engagieren.
Ähnlich wie beim FSJ arbeitest du für einen bestimmten Zeitraum in einer gemeinnützigen Einrichtung. Ein solcher Freiwilligendienst kann dir helfen, selbstständiger zu werden, neue Menschen kennenzulernen und erste berufliche Erfahrungen zu sammeln.
FSJ und Bundesfreiwilligendienst sind besonders interessant, wenn du noch Zeit für deine Entscheidung brauchst, diese Zeit aber sinnvoll nutzen möchtest.
Au-pair oder Work and Travel: selbstständiger werden und die Welt kennenlernen
Du möchtest nach der Schule zunächst ins Ausland?
Dann könnten ein Aufenthalt als Au-pair oder Work and Travel zu dir passen.
Als Au-pair lebst du bei einer Gastfamilie, unterstützt sie bei der Kinderbetreuung und lernst den Alltag sowie die Sprache eines anderen Landes kennen.
Bei Work and Travel reist du durch ein Land und finanzierst einen Teil deiner Reise durch unterschiedliche Jobs.
Beide Möglichkeiten können dir helfen:
- selbstständiger zu werden,
- deine Sprachkenntnisse zu verbessern,
- andere Kulturen kennenzulernen,
- und mehr über deine eigenen Ziele zu erfahren.
Ein Auslandsaufenthalt ersetzt nicht automatisch eine Berufsausbildung. Er kann aber ein wertvoller Schritt auf deinem persönlichen Weg sein.
Berufsberatung: Unterstützung bei deiner Entscheidung nutzen
Du musst deine Berufswahl nicht allein treffen.
Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit kann dir dabei helfen, Berufe, Ausbildungsangebote und Studienmöglichkeiten kennenzulernen. Dort kannst du Fragen zu Zugangsvoraussetzungen, Bewerbungen, Fördermöglichkeiten und freien Ausbildungsplätzen stellen.
Auch diese Angebote können nützlich sein:
- Berufsinformationszentren,
- Ausbildungsmessen,
- Gespräche mit Lehrkräften,
- Tage der offenen Tür,
- Praktika,
- Online-Berufstests,
- und persönliche Gespräche mit Unternehmen.
Wichtig ist, dass du dich nicht nur von einem einzigen Test oder einer einzelnen Meinung abhängig machst. Nutze unterschiedliche Informationsquellen und gleiche sie mit deinen eigenen Erfahrungen ab.
Welcher Weg passt zu deinem Schulabschluss?
Dein Schulabschluss beeinflusst, welche Wege dir direkt offenstehen. Er entscheidet aber nicht allein darüber, wie erfolgreich dein Berufsweg wird.
Nach dem Hauptschulabschluss
Mit einem Hauptschulabschluss kannst du in viele anerkannte Ausbildungsberufe starten. Praktische Erfahrungen, Zuverlässigkeit und ein überzeugender persönlicher Eindruck können bei der Bewerbung besonders wichtig sein.
Nach dem mittleren Schulabschluss
Mit einem Realschulabschluss beziehungsweise einem mittleren Bildungsabschluss stehen dir zahlreiche Ausbildungsberufe offen. Je nach weiterem Schulweg kann später auch ein Studium möglich werden.
Nach dem Fachabitur oder Abitur
Mit Fachabitur oder Abitur kannst du eine Ausbildung beginnen, dual studieren oder ein klassisches Studium aufnehmen.
Eine Ausbildung ist dabei keineswegs nur eine Alternative, wenn ein Studium nicht möglich ist. Viele Abiturientinnen und Abiturienten entscheiden sich bewusst für eine praktische
Berufsausbildung, weil diese besser zu ihrer Art zu lernen und ihren beruflichen Zielen passt.
Was soll dir dein zukünftiger Beruf geben?
Bei der Berufswahl geht es nicht nur um Gehalt, Arbeitszeiten oder den Namen des Berufs.
Überlege auch:
- Möchte ich etwas Sinnvolles bewirken?
- Möchte ich mit Menschen zusammenarbeiten?
- Wie wichtig sind mir Weiterbildung und Entwicklung?
- Möchte ich eigene Ideen einbringen?
- Brauche ich klare Strukturen?
- Wie wichtig sind mir planbare Arbeitszeiten?
- Möchte ich später zusätzliche Verantwortung übernehmen?
Gerade im Fitness- und Gesundheitsbereich kannst du unmittelbar erleben, was deine Arbeit bewirkt.
Du kannst Menschen dabei helfen:
- aktiver zu werden,
- stärker und beweglicher zu werden,
- ihre Gesundheit zu verbessern,
- Schmerzen zu reduzieren,
- oder neues Selbstvertrauen zu entwickeln.
Könnte die Fitness- und Gesundheitsbranche zu dir passen?
Du musst kein Leistungssportler sein, um im Fitnessbereich zu arbeiten. Ein perfekt durchtrainierter Körper ist ebenfalls keine Voraussetzung.
Wichtiger sind:
- Interesse an Menschen,
- Zuverlässigkeit,
- Lernbereitschaft,
- Freundlichkeit,
- Einfühlungsvermögen,
- Teamfähigkeit,
- und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Die Fitnessbranche könnte zu dir passen, wenn du:
- gerne mit unterschiedlichen Menschen sprichst,
- dich für Gesundheit und Bewegung interessierst,
- Menschen motivieren möchtest,
- Abwechslung im Arbeitsalltag suchst,
- und auch organisatorische oder kaufmännische Aufgaben übernehmen möchtest.
Denn die Arbeit in einem Fitnessstudio besteht nicht nur aus Training.
Dazu gehören je nach Ausbildungsweg auch:
- Mitgliederbetreuung,
- Beratungsgespräche,
- Terminplanung,
- Organisation,
- Verwaltung,
- Marketing,
- Social Media,
- Verkauf,
- Aktionen und Veranstaltungen,
- sowie Aufgaben auf der Trainingsfläche.
Welche Möglichkeiten bietet das MAP?
Im MAP kannst du verschiedene Wege in die Fitness- und Gesundheitsbranche kennenlernen.
Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann oder zur Sport- und Fitnesskauffrau
Diese Ausbildung verbindet Mitgliederbetreuung, Organisation, Kommunikation und kaufmännische Aufgaben mit Einblicken in Fitness und Gesundheit.
Sie kann zu dir passen, wenn du gerne praktisch arbeitest, Kontakt mit Menschen magst und dich auch für die wirtschaftlichen Abläufe eines Fitnessstudios interessierst.
Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Büromanagement
Bei dieser Ausbildung stehen Organisation, Kommunikation, Kundenservice, Verwaltung und kaufmännische Prozesse im Mittelpunkt.
Dieser Weg kann interessant sein, wenn du gerne sorgfältig arbeitest und den Fitness- und Gesundheitsbereich spannend findest, aber nicht hauptsächlich auf der Trainingsfläche arbeiten möchtest.
Duales Studium Fitnessökonomie
Fitnessökonomie verbindet Trainings- und Gesundheitswissen mit Betriebswirtschaft, Marketing und Management.
Das duale Studium kann zu dir passen, wenn du praktisch arbeiten und gleichzeitig einen akademischen Abschluss erwerben möchtest.
Duales Studium Gesundheitsmanagement
Beim Gesundheitsmanagement beschäftigst du dich unter anderem mit Prävention, Bewegung, Organisation, Beratung und betriebswirtschaftlichen Themen.
Dieser Studienweg ist interessant, wenn du Menschen zu einem gesünderen Lebensstil begleiten und gleichzeitig Konzepte oder Projekte mitentwickeln möchtest.
Eine Übersicht findest du auf unserer Recruitingseite für Ausbildung und duales Studium im MAP.
Woran erkennst du einen guten Ausbildungsbetrieb?
Nicht nur der Beruf muss zu dir passen. Auch das Unternehmen spielt eine wichtige Rolle.
Achte bei deiner Entscheidung auf folgende Punkte:
Gibt es feste Ansprechpartner?
Du solltest wissen, an wen du dich bei Fragen oder Problemen wenden kannst.
Wie wirst du eingearbeitet?
Ein guter Ausbildungsbetrieb erwartet nicht, dass du am ersten Tag bereits alles kannst. Er erklärt dir Aufgaben und hilft dir, schrittweise selbstständiger zu werden.
Bekommst du regelmäßig Feedback?
Du solltest erfahren, was gut funktioniert, wo du dich verbessern kannst und welche nächsten Schritte anstehen.
Darfst du eigene Ideen einbringen?
Vielleicht interessierst du dich für Social Media, Veranstaltungen oder neue Angebote. Ein guter Betrieb hört sich deine Ideen an und gibt dir die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen.
Welche Weiterbildungen werden angeboten?
Eine hochwertige Ausbildung hilft dir nicht nur beim Bestehen der Prüfung. Sie unterstützt dich dabei, neue Fähigkeiten und zusätzliche Qualifikationen zu erwerben.
Sind die Arbeitszeiten planbar?
In einem Fitnessstudio können Früh-, Spät- und Wochenenddienste dazugehören. Trotzdem sollten Dienstpläne fair und rechtzeitig kommuniziert werden.
Wie geht das Team miteinander um?
Achte darauf, wie die Mitarbeitenden miteinander und mit den Mitgliedern sprechen. Ein respektvolles und unterstützendes Team ist für deine Entwicklung besonders wichtig.
Wie findest du einen Ausbildungsplatz?
Freie Ausbildungsplätze findest du beispielsweise:
- auf den Karriereseiten von Unternehmen,
- bei der Agentur für Arbeit,
- auf Ausbildungsportalen,
- über soziale Netzwerke,
- auf Ausbildungsmessen,
- und durch direkte Anfragen bei regionalen Betrieben.
Achte nicht nur auf die Berufsbezeichnung. Prüfe auch:
- Welche Aufgaben übernimmst du?
- Wie wirst du betreut?
- Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es?
- Wie sehen die Arbeitszeiten aus?
- Welche Zusatzqualifikationen werden angeboten?
- Gibt es Chancen auf eine Übernahme?
Gerade bei regionalen Unternehmen kann sich eine direkte Anfrage lohnen, auch wenn aktuell kein Ausbildungsplatz veröffentlicht ist.
Muss dein Lebenslauf schon perfekt sein?
Nein.
Dein Lebenslauf sollte übersichtlich und ehrlich sein. Niemand erwartet von einer Schülerin oder einem Schüler jahrelange Berufserfahrung.
Dazu gehören normalerweise:
- deine persönlichen Angaben,
- deine bisherige Schullaufbahn,
- Praktika,
- Nebenjobs,
- ehrenamtliche Tätigkeiten,
- besondere Kenntnisse,
- und deine Interessen.
Auch ein Praktikum, ein Freiwilligendienst, Vereinsarbeit oder die Mitarbeit bei einem Schulprojekt können zeigen, dass du zuverlässig bist und Verantwortung übernehmen kannst.
Viel wichtiger als ein außergewöhnlicher Lebenslauf ist häufig, dass du echtes Interesse zeigst und erklären kannst, warum du den Betrieb kennenlernen möchtest.
So kannst du jetzt starten
Du musst nicht alle Entscheidungen an einem einzigen Tag treffen.
Gehe Schritt für Schritt vor:
- Interessen aufschreiben:
Überlege, welche Themen und Tätigkeiten dich interessieren. - Möglichkeiten vergleichen:
Informiere dich über Ausbildung, Studium, FSJ, Bundesfreiwilligendienst, Praktikum, Au-pair und Work and Travel. - Berufe kennenlernen:
Lies nicht nur Stellenanzeigen, sondern informiere dich über den tatsächlichen Arbeitsalltag. - Erfahrungen sammeln:
Nutze Praktika, Praxistage, Nebenjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten. - Beratung nutzen:
Vereinbare bei Bedarf einen Termin bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit. - Unternehmen kennenlernen:
Stelle Fragen zu Team, Aufgaben, Arbeitszeiten, Betreuung und Entwicklungsmöglichkeiten. - Kontakt aufnehmen:
Für einen ersten Kontakt brauchst du noch keinen perfekten Lebenslauf und keinen fertigen Karriereplan.
Du musst noch nicht alles wissen
Vielleicht ist dein nächster Schritt eine Ausbildung. Vielleicht möchtest du dual studieren, ein FSJ machen oder zunächst durch ein Praktikum mehr über einen Beruf erfahren.
Keine dieser Entscheidungen muss deinen gesamten Lebensweg festlegen.
Wichtig ist, dass du dich informierst, Erfahrungen sammelst und einen Weg wählst, der zu deiner aktuellen Situation passt.
Du möchtest mit Menschen arbeiten, dich weiterentwickeln und in einem abwechslungsreichen Umfeld Verantwortung übernehmen?
Im MAP bieten wir verschiedene Möglichkeiten für deinen Einstieg in die Fitness- und Gesundheitsbranche.
Du brauchst für den ersten Kontakt keinen perfekten Lebenslauf, keinen fertigen Karriereplan und noch keine Antwort darauf, wo du in zehn Jahren stehen möchtest.
Du brauchst nur die Bereitschaft, deinen nächsten Schritt zu mach, mehr dazu
Häufige Fragen zu den Möglichkeiten nach der Schule
Was kann ich machen, wenn ich nach der Schule noch keinen Plan habe?
Informiere dich über unterschiedliche Berufe und Ausbildungswege. Praktika, Praxistage, Berufsberatung und persönliche Gespräche mit Unternehmen können dir dabei helfen, deine Interessen besser einzuschätzen.
Welche Möglichkeiten gibt es außer Ausbildung und Studium?
Du kannst beispielsweise ein freiwilliges soziales Jahr, einen Bundesfreiwilligendienst, ein Praktikum, einen Au-pair-Aufenthalt oder Work and Travel machen. Diese Wege können dir helfen, Erfahrungen zu sammeln und dich beruflich zu orientieren.
Kann ich mit jedem Schulabschluss eine Ausbildung machen?
Welche Ausbildungen möglich sind, hängt vom jeweiligen Beruf und Ausbildungsbetrieb ab. Viele Ausbildungsberufe stehen bereits mit Haupt- oder Realschulabschluss offen. Mit Fachabitur oder Abitur kannst du zusätzlich studieren oder ein duales Studium aufnehmen.
Wie hilft mir die Agentur für Arbeit bei der Berufswahl?
Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit informiert über Berufe, Ausbildungsplätze, Studiengänge und Zugangsvoraussetzungen. Sie kann dich außerdem bei der Suche nach passenden Angeboten unterstützen.
Ist ein Praktikum nach der Schule sinnvoll?
Ja. Ein Praktikum ermöglicht dir, den Arbeitsalltag und ein Unternehmen kennenzulernen. Du kannst praktische Erfahrungen sammeln und besser einschätzen, ob ein Beruf zu dir passt.
Muss ich für eine Ausbildung im Fitnessbereich besonders sportlich sein?
Du solltest dich für Fitness, Gesundheit und Bewegung interessieren. Wichtiger als sportliche Höchstleistungen sind jedoch Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Lernbereitschaft und Freude an der Arbeit mit Menschen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Ausbildung und einem dualen Studium?
Bei einer dualen Ausbildung arbeitest du im Betrieb und besuchst die Berufsschule. Bei einem dualen Studium verbindest du die praktische Arbeit im Unternehmen mit einem Hochschulstudium.


