06561/670606 info@mapbitburg.de
Seite wählen

Warum das klassische Training bei Frauen oft versagt – und was du ändern musst. Frauen sind keine kleinen Männer und genau deshalb brauchen sie andere Strategien.

Heute geht es um ein Thema, das wirklich jede Frau betrifft, die fitter, gesünder und energiegeladener sein möchte.

Es geht um den Body Reset – darum, wie Frauen essen und trainieren sollten, um ihre Gesundheit zu stärken, Fett abzubauen und ihre Energie auf ein neues Level zu bringen.

In diesem Beitrag nehme ich dich mit in die spannendsten Erkenntnisse aus einem Gespräch mit Doktor Stacy Sims.

In diesem beitrag geht es um für Frauengesundheit, Trainingsphysiologie und Ernährung –  mit seit Jahrzehnten besthenden Mythen wird, die leider immer noch viele Frauen ausbremsen, wird aufgeräumt.

Vielleicht hast du dich auch schon gefragt, warum deine Workouts und Diäten nicht die gleichen Ergebnisse bringen, die du bei Männern siehst.

Und ich sage dir gleich: Es liegt nicht an dir.

Es liegt an falschen Annahmen. Denn Frauen sind keine kleinen Männer – und genau diese Denkweise werden wir jetzt gemeinsam verändern.

 

Warum ist dieses Thema so wichtig?

Vielleicht kommt dir das bekannt vor: Du trainierst, du fastest, du achtest auf deine Ernährung  und trotzdem fühlst du dich nicht fitter, nicht schlanker und auch nicht energiegeladener. Genau das schildern viele Frauen.

Standardempfehlungen in Training und Ernährung wurden fast immer an Männern getestet. Übernimmst du diese Tipps eins zu eins, riskierst du Erschöpfung, Muskelabbau und sogar Fettzunahme.

 

Die gute Nachricht ist: Mit ein paar gezielten, kleinen Änderungen kannst du das sofort umkehren.

Die zentrale Wahrheit lässt sich in einem einzigen Satz zusammenfassen: Frauen sind keine kleinen Männer.

Frauen unterscheiden sich strukturell, hormonell und metabolisch von Männern – und zwar von Geburt bis ins hohe Alter. Viele populäre Ernährungs- und Trainingstrends funktionieren deshalb für Männer – aber für Frauen eben nicht.

Wenn du jedoch lernst, deine eigene Physiologie zu verstehen – also wie dein Hypothalamus auf Blutzucker reagiert, wie deine Muskeln zusammengesetzt sind oder wie Östrogen und Progesteron deine Trainingsantwort beeinflussen – dann kannst du endlich ein Programm wählen, das wirklich für dich arbeitet.

 

Ein besonders großer Fehler, den viele Frauen machen, ist Fasten oder Nüchterntraining.

Der Ratschlag lautet oft: „Trainiere nüchtern, dann verbrennst du mehr Fett.“ Für Männer stimmt das häufig. Für Frauen ist es dagegen oft kontraproduktiv.

Warum? Ganz einfach: Dein Hypothalamus ist viel sensibler, wenn es um Blutzucker geht. Wenn dein Magen leer ist, wertet er Training als Stress. Die Folge: Muskelabbau und Fettspeicherung. Gleichzeitig steigt Cortisol an. Du fühlst dich müde, aber innerlich getrieben.

Und ohne Nahrung greift dein Körper Muskeln und Knochen an, also genau das, was wir eigentlich im Alter unbedingt erhalten wollen. Das Resultat ist klar: Männer optimieren ihre Fettverbrennung, Frauen riskieren dagegen Muskelschwund und mehr viszerales Fett.

 

 

Die erste sofort umsetzbare Änderung lautet deshalb: Iss etwas vor dem Training.

Das klingt banal, ist aber ein absoluter Game-Changer. Frauen brauchen morgens vor dem Training eine Kleinigkeit. Kein großes Frühstück nur einen kleinen Nährstoff-Impuls. Ein Protein-Kaffee mit 30 Gramm Eiweißpulver, eine halbe Banane mit einem Löffel griechischem Joghurt oder Haferflocken mit Chiasamen reichen völlig aus.

Damit signalisierst du deinem Gehirn: Energie ist da. Cortisol fällt ab, deine Muskeln bleiben erhalten, dein Training wird effektiver – und langfristig verbessern sich sogar deine Erholung und dein Schlaf.

 

Ein echter Geheimtipp ist die Protein-Kaffee-Revolution.

Viele Frauen haben morgens keine Lust auf riesige Portionen Eiweiß oder einfach keine Zeit für Shakes. Genau hier kommt Protein-Kaffee ins Spiel. Die Zubereitung ist simpel: Am Abend 30 Gramm Proteinpulver mit Milch mischen, einen doppelten Espresso dazu, verrühren, kaltstellen – und am nächsten Morgen trinken oder einfach mitnehmen.

Das liefert dir direkt 30 Gramm Protein plus einen Koffein-Kick. Tragbar, einfach und effektiv. Und die Rückmeldungen sind eindeutig: mehr Energie, besseres Training, weniger Übelkeit.

Regelmäßiges Frühstück wirkt außerdem wie ein Schlaf- und Stress-Booster. Dein Cortisol sinkt schneller, dein Nervensystem kann besser runterfahren, deine Schlafqualität verbessert sich und nächtliche Unterzuckerungen bleiben aus. Du wachst seltener auf und gleichzeitig baust du weniger Bauchfett auf.

 

Und hier kommt ein Gedanke, der für viele Frauen fast verrückt klingt: Mehr Essen kann tatsächlich zu weniger Fett führen.

Das liegt an der Signalisierung. Wenn du deinem Körper Energie gibst, geht er aus dem Not-Modus heraus. Dein Stoffwechsel bleibt aktiv, Muskeln werden erhalten und die wiederum erhöhen deinen Grundumsatz.

 

 

Viele Frauen verbringen unzählige Stunden mit Ausdauertraining und landen am Ende bei dem sogenannten „skinny fat“: schlank, aber ohne Kraft, mit schwachen Knochen und wenig Funktionalität.

Die bessere Strategie lautet: Setze auf Krafttraining und kurze, intensive Intervalle. Drei Einheiten Krafttraining pro Woche bauen Muskulatur, Knochen und deinen Stoffwechsel auf. Sprintintervalle von 30 Sekunden mit maximalem Tempo, gefolgt von 1,5 bis 2 Minuten Pause – maximal fünf Wiederholungen – haben enorme Effekte auf Herz, Insulinempfindlichkeit und Fettverbrennung.

 

 

Auch die Trainingsprinzipien für Frauen sind klar: Priorisiere Ganzkörper-Krafttraining drei Mal pro Woche.

Arbeite mit schweren Lasten – besonders ab Mitte 30, denn hier sind 1 bis 6 Wiederholungen am effektivsten. Frauen profitieren häufig von kürzeren Pausen – ein echter Vorteil. Kombiniere Sprints mit All-Out-Bewegungen wie Kettlebell Swings oder Burpees. Und vergiss nie: Technik kommt immer vor Gewicht, um Verletzungen zu vermeiden.

Ein einfaches Beispiel für ein 20-minütiges Anfänger-Workout sieht so aus: Fünf Minuten Aufwärmen und Mobilität, dann ein EMOM-Format – also jede Minute eine Übung.

In Minute 1 Squats, in Minute 2 Push-ups, in Minute 3 Kettlebell Swings, Minute 4 Pause. Das Ganze drei bis vier Runden wiederholen. Zum Abschluss zwei bis drei Minuten Dehnen – fertig.

 

 

Viele Frauen haben Angst vor „zu viel Muskeln“.

Aber hier die Realität: Ohne extreme Bedingungen ist massiver Muskelaufbau bei Frauen praktisch unmöglich. Muskeln straffen deinen Körper, erhöhen den Stoffwechsel und verbessern deine Funktionalität. Bauchmuskeln entstehen übrigens nicht durch endlose Crunches, sondern in funktionalen Ganzkörperbewegungen wie Deadlifts, Squats oder Overhead Presses. Ergänze Planks, Pallof Press oder Farmer’s Carries – das ist effektives Core-Training.

 

 

Training verändert sich auch über die Lebensspanne.

In deinen Zwanzigern solltest du experimentieren und ein Fundament aufbauen. In den Dreißigern geht es darum, Muskulatur durch Krafttraining zu halten und Power zu integrieren. Ab Mitte Dreißig wird der Fokus auf schwere Lasten immer wichtiger, um Muskelabbau zu verhindern. Und ab 50 steht Muskel- und Knochenerhalt im Vordergrund – das sichert dir Unabhängigkeit und geistige Gesundheit.

 

 

Maschinen oder freie Gewichte?

Maschinen sind für Anfänger sicherer, aber oft auf Männermaße ausgelegt. Freie Gewichte dagegen trainieren Stabilität und Alltagssituationen. Mein Tipp: Starte mit Maschinen oder Bodyweight, steig später auf freie Gewichte um.

 

 

Wenn du dich im Gym unsicher fühlst, helfen kleine Tricks gegen die sogenannte Gym-Angst:

Geh mit einer Freundin, nutze geführte Apps oder Programme, starte klein – zehn bis zwanzig Minuten reichen völlig. Und erinnere dich: Jeder ist mit sich selbst beschäftigt. Kaum jemand achtet auf dich.

 

 

Auch Supplements können Frauen enorm helfen.

Kreatin ist hier die Nummer eins: Drei bis fünf Gramm täglich unterstützen Muskeln, Knochen und sogar dein Gehirn. Frauen haben von Natur aus geringere Kreatinspeicher – ein weiterer Grund, es zu nutzen. Koffein ist ebenfalls leistungssteigernd, besonders vor dem Training.

 

 

Sauna und Kälte sind zusätzliche Werkzeuge.

Frauen reagieren stärker auf extreme Kälte, deshalb lieber kühl statt eiskalt – also etwa 15 bis 16 Grad, kurz und kontrolliert. Sauna dagegen ist mit zehn bis fünfzehn Minuten ein- bis zweimal pro Woche ideal für Gefäße, Stoffwechsel und Regeneration.

 

 

Training macht dich übrigens nicht nur körperlich stark, sondern auch mental. Es trainiert deine Stressresilienz.

Ein Körper, der regelmäßig gefordert wird, reagiert gelassener in Stresssituationen. Du bleibst cooler im Job, entspannter im Alltag und schläfst besser.

Wenn du nur mit einer Sache starten willst, dann nimm dir zehn Minuten am Tag nur für dich. Das kann ein Mobility-Flow sein, ein kurzer EMOM oder ein Spaziergang. Kleine Schritte, große Wirkung.

 

 

Mach dir ein neues Mantra:

Nimm dir Raum. Du bist nicht klein. Du darfst stark sein.
Sag es dir selbst, erinnere deine Freundin oder deine Tochter daran – denn es ist so wichtig.

 

 

Fassen wir alles noch einmal zusammen:

Frauen sind anders – trainiere nach deiner Physiologie. Iss etwas vor dem Morgen-Workout, am besten 30 Gramm Protein. Setze auf Krafttraining und kurze Intervalle. Ab Mitte 30 gilt: Schwerere Gewichte, weniger endlose Wiederholungen. Kreatin ist Gold wert. Kalte Bäder sollten kühl statt eiskalt sein, und Sauna tut regelmäßig genutzt wahre Wunder. Starte klein, aber bleib konsequent.

Ich weiß, es ist schwer, Jahrzehnte voller Diät-Mythen zu verlernen. Aber du hast es verdient, stark zu sein. Mit mehr Protein, smarterem Training und Respekt vor deinen Hormonen veränderst du nicht nur deinen Körper – du veränderst dein Leben.

Also: Geh raus, mach dir deinen Protein-Kaffee, heb etwas Schweres, sprint für 30 Sekunden – und dann sag einer anderen Frau: „Du kannst das auch.“ Denn du verdienst das.

👉 Frauen sind anders – trainiere nach deiner Physiologie. Mehr im Video

👉 So bringst du dein Training wirklich voran

 

Vereinbare deinen persönlichen Termin:

 

Telefon: 06561670606 oder Online Termin-Kalender