Vergiss Keto & Co: Diese 7 simplen Ernährungsregeln schlagen jede Trend-Diät
Stell dir vor, du googelst nach Ernährungstipps und bekommst hundert verschiedene Antworten: Low Carb, Keto, Paleo, Intervallfasten – und jeder ist überzeugt, dass nur sein Weg der richtige ist.
Aber mal ehrlich: Was, wenn es diese eine perfekte Diät gar nicht gibt?
Was, wenn es ein paar einfache, zeitlose Regeln gibt, die jede Trend-Diät schlagen – und zwar langfristig?
Genau das schauen wir uns heute an. Ich beantworte typische Ernährungsfragen, wie sie mir meine Klienten und Menschen aus dem MAP in Bitburg immer wieder stellen. Und das nicht theoretisch, sondern so, dass du die Tipps sofort umsetzen kannst.
Ziel: eine Ernährung, die dich gesund hält, Krankheiten vorbeugt und dir ein langes, aktives Leben ermöglicht.
Wenn du dir nur einen einzigen Satz aus dieser Folge merken willst, dann diesen:
Iss echte Lebensmittel. Iss nicht zu viel. Iss überwiegend Pflanzen.
Nur zehn Worte – und genau das beobachten Forscher in den sogenannten Blue Zones. Das sind Regionen wie Sardinien, Okinawa oder Loma Linda, in denen Menschen nicht nur besonders lange, sondern auch besonders gesund leben.
Ihr Geheimnis: Sie essen echte, naturbelassene Lebensmittel statt stark Verarbeitetes, achten auf moderate Portionen, und der größte Teil des Tellers ist gefüllt mit Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen.
Bevor wir tiefer einsteigen, lass uns mit der Frage anfangen, die mir wohl am häufigsten gestellt wird:
Was ist eigentlich die beste Diät für Gesundheit und Langlebigkeit?
Die Wahrheit ist: Es gibt nicht den einen, perfekten Plan für alle. Aber es gibt ein Muster, das überall dort auftaucht, wo Menschen gesund alt werden:
Pflanzenbasiert essen, verarbeitete Produkte reduzieren, moderat genießen.
Das bedeutet für dich: Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkorn, Nüsse und Samen haben Vorrang. Stark verarbeitete Produkte, raffinierte Kohlenhydrate und Zucker? Nur in Ausnahmefällen.
Bei den Getränken am besten Wasser – dazu, je nach Geschmack und Überzeugung, Milchprodukte, Fisch oder mageres Fleisch in Maßen.
Und gleich danach kommt oft die Frage:
Kann man eigentlich zu viel Protein essen?
Ja – und das passiert häufiger, als du vielleicht denkst. Der Körper kann überschüssiges Eiweiß nicht einfach speichern. Alles, was du nicht brauchst, wandelt er oft in Fett um.
Und: Mehr Protein allein bedeutet nicht automatisch mehr Muskeln. Muskelaufbau passiert nur, wenn du ihn mit gezieltem Krafttraining anregst.
Eine weitere Frage, die regelmäßig auftaucht:
Woher kommt eigentlich die Keto-Diät – und ist sie gesund?
Überraschenderweise stammt sie nicht aus der Fitnesswelt, sondern aus der Medizin.
Ursprünglich wurde sie entwickelt, um bestimmte Epilepsieformen – vor allem bei Kindern – zu behandeln.
Die Idee: Kohlenhydrate stark reduzieren, Fette erhöhen, und der Körper nutzt Ketonkörper als Energiequelle. Manche fühlen sich damit energiegeladen und klar im Kopf, andere eher müde und schlapp.
Das Problem: Auf Dauer fehlen viele nährstoffreiche Lebensmittel – vor allem Obst, Vollkornprodukte und bestimmte Gemüsesorten – genau die, die in Langzeitstudien mit Gesundheit und Vitalität verbunden sind.
Und wo wir gerade bei Missverständnissen sind, lass uns ein paar der größten Ernährungs- und Bewegungsmythen unter die Lupe nehmen.
Eines der bekanntesten Missverständnisse: Kohlenhydrate sind schlecht.
Das stimmt so nicht. Vollkorn, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse sind sehr wertvoll. Problematisch sind vor allem raffinierte Weißmehl- und Zuckerprodukte.
Oder der Satz: Alle Kalorien sind gleich. – Nein, die Quelle macht den Unterschied.
Vollwertige Lebensmittel sättigen besser, beeinflussen deine Hormone positiv und reduzieren ungesundes Essverhalten.
Auch das Thema Intervallfasten wird oft als Wundermittel dargestellt.
Für manche ist es ein gutes Werkzeug, aber nicht automatisch überlegen, wenn die Kalorienbilanz gleich bleibt.
Und der BMI? Der ist nur ein grober Richtwert.
Viel aussagekräftiger ist oft der Taillenumfang, weil Bauchfett besonders ungesund ist.
An diesem Punkt kommt oft die Frage: Kann man seinen Stoffwechsel überhaupt verändern?
Ja – und das sogar recht effektiv.
Der Schlüssel heißt Krafttraining. Mehr Muskelmasse bedeutet: Dein Körper verbrennt selbst im Ruhezustand mehr Energie. Schon zwei bis drei Einheiten pro Woche können deinen Kalorienverbrauch merklich steigern.
Jetzt fragst du dich vielleicht: Sind denn alle Kalorien gleich?
Definitiv nicht. Vollwertige pflanzliche Lebensmittel liefern nicht nur Energie, sondern auch Ballaststoffe und Mikronährstoffe – und sie sättigen besser.
Ultra-verarbeitete Produkte sind oft so gemacht, dass du mehr davon essen willst. Ein Blick auf die Zutatenliste hilft: Wenn die erste Zutat Zucker oder ein stark verarbeitetes Produkt ist, such dir lieber eine Alternative.
Wenn es um Körpergewicht geht, werde ich oft gefragt: Was ist aussagekräftiger – BMI oder Taillenumfang?
Ganz klar: der Taillenumfang.
Zu viel Bauchfett erhöht das Risiko für Stoffwechselerkrankungen deutlich – vor allem, weil es hormonell aktiv ist und den Zucker- und Fettstoffwechsel beeinflusst.
Und dann taucht immer wieder die Frage auf: Wie sinnvoll ist eigentlich die Paleo-Diät?
Die Grundidee – naturbelassen essen – ist gut. Aber: Das Fleisch, das wir heute essen, ist nicht dasselbe wie in der Steinzeit. Damals war es magerer, hatte mehr Omega-3-Fettsäuren und weniger gesättigte Fette.
Außerdem hatten unsere Vorfahren eine enorme Ballaststoffzufuhr – etwa viermal so viel wie heute.
Manchmal sprechen wir auch über Ernährungstrends wie das sogenannte Girl Dinner.
Ein bisschen Käse, Cracker, Schokolade – fertig. Praktisch, aber oft zu einseitig.
Bessere Version: Vollkorncracker statt Chips, Hummus oder Bohnen-Dip statt fettiger Dips, dunkle Schokolade statt Vollmilch. Kleine Upgrades mit großer Wirkung.
Dann gibt es die Frage: Makronährstoffe und Mikronährstoffe – was ist eigentlich der Unterschied?
Makros sind Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett – die Energielieferanten.
Mikros sind Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe – die stillen Helfer für Stoffwechsel, Immunsystem und Zellschutz.
Du brauchst beides – und zwar aus möglichst natürlichen Quellen.
Auch die Frage nach Bio-Lebensmitteln kommt immer wieder.
Es lohnt sich oft bei Lebensmitteln, die du roh und mit Schale isst – weniger Pestizide, manchmal sogar mehr Mikronährstoffe. Bei stark verarbeiteten Produkten ist der Unterschied oft geringer.
Beim Thema Intervallfasten sage ich immer: Es ist kein Wundermittel, aber ein nützliches Werkzeug.
Entscheidend ist, ob es zu deinem Alltag passt – und du es langfristig beibehalten kannst.
Und dann gibt es noch die Frage: Wie fühlt sich eigentlich Ketose an?
Von Energiehoch bis Dauermüdigkeit ist alles dabei. Für die meisten ist es keine Dauerlösung.
Einer meiner Lieblingspunkte, weil er so einfach ist: Welches Lebensmittel solltest du sofort streichen?
Ganz klar: Softdrinks. Sie liefern viele Kalorien ohne Sättigung – Wasser oder Sprudel sind die bessere Wahl.
Beim Thema glutenfrei gilt: Braucht das eigentlich jeder?
Nur, wenn du Zöliakie oder eine nachgewiesene Unverträglichkeit hast. Sonst gibt es keinen klaren Vorteil.
Viele wollen auch wissen: Kann man vegan gesund leben?
Ja, wenn du es planst: Vitamin B12 supplementieren, auf Eisen und Vitamin D achten, und eine bunte Mischung pflanzlicher Proteine essen.
Und zum Schluss noch die Frage: Ist die Lebensmittelpyramide überhaupt noch aktuell?
Sie wurde durch das Teller-Modell ersetzt: drei Viertel Pflanzen, ein Viertel Protein und gesunde Fette.
Bei Nährwertangaben sage ich immer: Ja, lesen lohnt sich – aber schau zuerst auf die Zutatenliste.
Die erste Zutat sollte ein Vollkorn sein – nicht Zucker.
Und dann kommt die praktische Frage: Was esse ich vor und nach dem Training?
Vorher: komplexe Kohlenhydrate wie Vollkorn oder Obst – sie füllen deine Energiespeicher.
Nachher: Protein plus Antioxidantien – für Regeneration und Muskelaufbau.
Fazit
Iss echte, unverarbeitete Lebensmittel. Stell Pflanzen in den Mittelpunkt. Halte deine Portionen im Blick. Beweg dich regelmäßig – vor allem mit Krafttraining.
Und denk daran: Ernährung ist kein Dogma. Finde heraus, was zu dir passt, und bleib dabei. Kleine, konsequente Verbesserungen wirken langfristig am meisten.
Merke dir: Iss nicht zu viel. Iss überwiegend Pflanzen. Damit machst du fast alles richtig
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